Kiss
Cuts
x
Milen
Till

von Paul Feigelfeld

Milen Tills Kiss Cuts sind tatsächliche Interfaces einer Kunstgeschichte und ihrer Medien mit sich selbst. Sie erzeugen Wurmlöcher, durch die verschiedenste Kunstschichten intim ineinander gefaltet werden. Das Geschichtete besteht sowohl aus historischen Schichtungen, als auch aus Techniken: Skulptur kollidiert mit Fotografie, Malerei mit sich selbst, die sonst unmögliche Übersetzungen entstehen in einer Zunge, die nur die zwei küssenden Münder sprechen und verstehen können. Dieser stumme Rapport geht in Serie und produziert sowohl volatile Vielfalt, als auch strenge Einschnitte: Tills Arbeit hat etwas chirugisches, präzise und klinisch, strategisch und methodisch. Gleichzeitig trifft hier Polygamie auf Origami und während manche Küsse die von Liebenden für’s Leben sind, sind andere flüchtig und verspielt.

 

 

Rodin

x

Koons

 

 

 

 

Magritte

x

Doisneau

 

 

 

 

Picasso 

x

Lichtenstein

 

 

 

 

Fragonard

x

Bouguereaux

 

 

 

 

Abramovic

x

Longo

 

 

 

 

Teller

x

Rheims

 

 

 

 

Wurm

x

Koons

 

 

 

 

Hitchcock

x

Lynch

 

 

 

 

Pierre et Gilles

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Banksy

 

 

 

 

Klimt

x

Chagall

 

 

 

 

Magritte

x

Man Ray

 

 

 

 

Picasso

x

Hayes

 

 

 

 

Toulmouche

x

Elliot

 

 

Grosz

x

Veronese

 

 

 

 

Clark

x

Carpeaux

 

 

 

 

Hokusai

x

Toulouse-Lautrec

 

 

 

 

Delaunay

x

Aillot

 

 

 

 

Picasso

x

Picabia

 

 

 

 

Valloton

x

Bourgeois

 

 

 

 

Milen Till lebt und arbeitet in München. Die Redaktion bemüht sich, einmal in der Woche mit ihm einen Döner essen zu gehen. Am Liebsten bei Verdi in der Landwehrstrasse. 

 

 

 

 

 

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